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YLÖS

3SAT

Loppupäivä
sunnuntai 6.5.2012

07:15 makro

st, 16:9. Magazin Umbrüche in Korea (//CHE, 2012) Präsentiert von: Eva Schmidt Das geteilte Korea ist das letzte Land auf der Erde mit zwei gegensätzlichen Wirtschaftssystemen. Im verarmten sozialistischen Norden sind mit dem neuen, jungen Machthaber Kim Jong-un wieder Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Öffnung verbunden. Erste Anzeichen gibt es in der Hauptstadt Pjöngjang - Autos und Handys als Vorboten des Kapitalismus? Im reichen demokratischen Süden vermehren Weltmarktführer wie Samsung, Hyundai und LG den Wohlstand des Landes. In nur fünf Jahrzehnten gelang Südkorea der beispiellose Aufstieg vom einfachen Agrarland zu einem hochentwickelten Industriestaat. Mit der Ausrichtung der EXPO 2012 erfährt Südkorea internationale Anerkennung. Unter dem Motto "Der lebende Ozean und die Küste" ist die Welt von Mai bis August zu Gast in Yeosu. Das Schicksal von Süd- und Nordkorea ist wirtschaftlich und politisch eng mit dem Riesenreich China verbunden. Das gilt auch für die Frage der Wiedervereinigung. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" blickt anlässlich der EXPO 2012 hinter den Eisernen Vorhang von Nordkorea und beleuchtet die Exporterfolge Südkoreas. Text1: Im reichen demokratischen Süden vermehren Weltmarktführer wie Samsung, Hyundai und LG den Wohlstand des Landes. In nur fünf Jahrzehnten gelang Südkorea der beispiellose Aufstieg vom einfachen Agrarland zu einem hochentwickelten Industriestaat. Mit der Ausrichtung der EXPO 2012 erfährt Südkorea internationale Anerkennung. Unter dem Motto "Der lebende Ozean und die Küste" ist die Welt von Mai bis August zu Gast in Yeosu. Das Schicksal von Süd- und Nordkorea ist wirtschaftlich und politisch eng mit dem Riesenreich China verbunden. Das gilt auch für die Frage der Wiedervereinigung. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" blickt anlässlich der EXPO 2012 hinter den Eisernen Vorhang von Nordkorea und beleuchtet die Exporterfolge Südkoreas.

07:45 Tele-Akademie

st, 16:9. Vortrag Prof. Dr. Kai Simons: Zukunft mit Zellbiologie gestalten (DEU, 2012) Die Welt steht vor einer enormen Herausforderung. Ihre natürlichen Ressourcen schwinden. Öl und andere Rohstoffe werden immer knapper. Neue Technologien, die schon in naher Zukunft die alten ablösen könnten, sind dringend nötig. Eine wichtige Inspirationsquelle für junge Wissenschaftler ist die Biologie. Zellen sind zum Beispiel Alleskönner - eine Wunderwelt, von der man lernen kann. Der finnische Mediziner und Zellbiologe Professor Dr. Kai Simons beschreibt in seinem Vortrag, welches Potenzial in der molekularen Zellbiologie für neue Technologien liegt. Kai Simons leitete viele Jahre das Zellbiologie-Programm des European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg und war bis 2006 Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden.

08:30 Alpenpanorama

st, 16:9. Verschiedenes (AUT, 2012) 'Alpenpanorama' zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

10:00 ZIB

Live (st, 16:9) Nachrichten (AUT, 2012) Präsentiert von: Birgit Fenderl,Hans Georg Heinke,Hannelore Veit,Angelika Ahrens,Dieter Bornemann,Gerald Gross,Tarek Leitner,Danielle Spera,Ingrid Thurnher Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung 'Zeit im Bild' (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.

10:05 100(0) Meisterwerke

st, 16:9. Reihe Morris Louis: Beta Kappa (DEU, 2010) Regie: Reiner E. Moritz In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert. Dieser Zeitraum von 16 Jahren symbolisiert eine lange und schwere Phase des Suchens nach einer geeigneten Ausdrucksform, die Morris Louis dann ab 1954 erlaubte, eine so große Anzahl von Bildern herzustellen. "Beta Kappa" wurde 1961 gemalt und zeigt, wie jeweils 14 Farbbänder von den Seiten her in das Bild drängen. Kaum auf der Leinwand erschienen, so wirkt es, wurde der Fluss der Farbe von der Schwerkraft angezogen und zum unteren Bildrand gelenkt. Dadurch eröffnet sich in dem 2,60 m hohen und über 4,30 m breiten Werk eine gewaltige Mitte.

10:15 Sternstunde Philosophie

st, 16:9. Gespräch/Diskussion Wem gehört die Schweiz? (CHE, 2012) Präsentiert von: Barbara Bleisch Gespräch über Migration und Ethik - Mit Karin Keller-Sutter und Andreas Cassee - Die Schweiz war und ist ein Einwanderungsland. Das ist für die einen Anlass, um vor einer drohenden Überfremdung zu warnen, für die anderen, die Unverzichtbarkeit ausländischer Fachkräfte für die Volkswirtschaft zu betonen. Und stets spielt sich diese Auseinandersetzung vor dem Hintergrund der humanitären Tradition der Schweiz und ihrer Verantwortung als Wohlstandsland ab. In "Sternstunde Philosophie" diskutiert Barbara Bleisch mit der Ständerätin Karin Keller-Sutter und dem Philosophen Andreas Cassee darüber, was eine menschliche Asyl- und Migrationspolitik verlangt. Wie ist die Schweizer Migrations- und Asylpolitik aus Sicht der Ethik zu bewerten? Wie weit dürfen Staaten gehen, um die Einwanderung zu kontrollieren? Und an welche Pflichten sind sie dabei gebunden - gegenüber den Bürgern des jeweiligen Staates und gegenüber den Migranten? Text1: In "Sternstunde Philosophie" diskutiert Barbara Bleisch mit der Ständerätin Karin Keller-Sutter und dem Philosophen Andreas Cassee darüber, was eine menschliche Asyl- und Migrationspolitik verlangt. Wie ist die Schweizer Migrations- und Asylpolitik aus Sicht der Ethik zu bewerten? Wie weit dürfen Staaten gehen, um die Einwanderung zu kontrollieren? Und an welche Pflichten sind sie dabei gebunden - gegenüber den Bürgern des jeweiligen Staates und gegenüber den Migranten?

11:15 Literatur im Foyer

st, 16:9. Gespräch/Diskussion Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Michael Ondaatje (DEU, 2012) Regie: Michael Schulze,Norik Stepanjan Präsentiert von: Felicitas von Lovenberg Heute mit: Michael Ondaatje Der neue Roman von Michael Ondaatje heißt "Katzentisch" und spielt auf einer Schiffspassage, irgendwann in den 1950er Jahren. Michael Ondaatje hat diese Schiffsreise selbst gemacht, als er als Kind von Sri Lanka nach London kam. Er sagt, er habe keine Erinnerung daran - umso besser für seine Fantasie. Im Roman findet der elfjähige Michael auf dem Schiff schnell zwei Freunde - Cassius, den Vorlauten, Mutigen, und Ramadhin, den Zurückhaltenden, Schüchternen. Sie erleben eine Zeit der Abenteuer, sie erkunden den Dampfer von oben bis unten und lernen die seltsamsten Gestalten kennen. In "Literatur im Foyer" spricht Felicitas von Lovenberg mit dem kanadischen Autor Michael Ondaatje ("Der englische Patient") über seinen neuen Roman "Katzentisch". Text1: Im Roman findet der elfjähige Michael auf dem Schiff schnell zwei Freunde - Cassius, den Vorlauten, Mutigen, und Ramadhin, den Zurückhaltenden, Schüchternen. Sie erleben eine Zeit der Abenteuer, sie erkunden den Dampfer von oben bis unten und lernen die seltsamsten Gestalten kennen. In "Literatur im Foyer" spricht Felicitas von Lovenberg mit dem kanadischen Autor Michael Ondaatje ("Der englische Patient") über seinen neuen Roman "Katzentisch".

11:45 Sternstunde Kunst

st, 16:9. Dokumentation Urs Fischer (CHE, 2011) Regie: Iwan Schumacher Präsentiert von: Bernard Senn Der 36-jährige Schweizer Künstler Urs Fischer mit Wohnsitz in New York feiert mit seinen Zeichnungen, Objekten und Installationen internationale Erfolge und verfügt über beachtliche Produktionsbudgets, die es ihm auch erlauben, haushohe Skulpturen anzufertigen. Fischer pendelt zwischen Lebensfreude und Schaffenswut, Kunsttraditionen und Pop-Kultur, Spontaneität und Hightech. Das Filmporträt zeigt Urs Fischers wichtigste Produktionen und Ausstellungen der letzten sechs Jahre, mit fesselnden Bildern von Schauplätzen wie Venedig, London, Sydney, Zürich und Shanghai, unter anderem seine Ausstellung im New Museum in New York City im Oktober 2009.

12:40 Der Zaubertrank von Steiner & Lenzlinger

st, 16:9. Dokumentation (CHE, 2010 25') Regie: Jochen Bechler Die Künstler Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger erschaffen üppige, exotische Gärten. Die Gewächse, die in ihnen gedeihen, sind allerdings künstlich: aus Kunstdünger-Lösungen wuchern grellbunte "Pflanzen" empor. Für Steiner und Lenzlinger sind es Symbole der Fruchtbarkeit in einer zunehmend von Chemikalien durchdrungenen Welt. "Der Zaubertrank von Steiner & Lenzlinger" stellt die beiden Künstler und ihre Gärten vor.

13:05 Masken, Fetische und andere Obsessionen

st, 16:9. Dokumentation (CHE, 2007 55') Regie: Lekha Sarkar Auf den Spuren traditioneller afrikanischer Kunst - Die traditionelle afrikanische Kunst gilt als mystisch, expressiv und faszinierend, aber auch als unzugänglich, fremd und furchteinflößend. Die Dokumentation "Masken, Fetische und andere Obsessionen" ist eine Spurensuche auf der Fährte traditioneller afrikanischer Kunst. Sie führt nach Togo und Kamerun, zu Priestern, Heilern und Magiern, in die ferne Welt der animistischen Glaubensvorstellungen, in einen Voodoo-Tempel, zu einem traditionellen Fest voller kultischer Rituale und in die Schweiz. Sammler, Galeristen, Händler, Kuratoren und Missionare in Zürich, Genf und Zug geben Einblicke in ihre Kollektion afrikanischer Masken und Figuren.

14:00 ZIB

Live (st, 16:9) Nachrichten (AUT, 2012) Präsentiert von: Birgit Fenderl,Hans Georg Heinke,Hannelore Veit,Angelika Ahrens,Dieter Bornemann,Gerald Gross,Tarek Leitner,Danielle Spera,Ingrid Thurnher Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung 'Zeit im Bild' (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.

14:05 Erlebnis Österreich

st, 16:9. Dokumentation Die Oberlander - Helfende Hand im Trachteng'wand (AUT, 2011) Regie: Barbara Altersberger "Oberlandler"-Vereine gibt es nur in der Steiermark und in Kärnten. Sie wurden zwischen 1883 und 1908 mit dem Ziel "Karitativ tätig sein und das Brauchtum erhalten" gegründet. Das Vereinsleben funktioniert nach alt-bäuerlichen Strukturen obwohl deren Mitglieder zum großen Teil gar keine Bauern sind, sondern aus dem städtischen Bürgertum kommen. Rund um den "Großbauer", den "Obmann", werden in der "Stube" bei den Sitzungen die karitativen Aktionen mit dem Spendengeld aus der "Kindlkassa" koordiniert. Jeder Verein darf nur 24 Aktive aus unterschiedlichen Berufen zählen. Ein neues Mitglied wird vorgeschlagen und nach einem Jahr als "Knecht" mit einem besonderen Ritual und einem "Vulgonamen" in die Gemeinschaft auf Lebenszeit aufgenommen.. Die Dokumentation "Die Oberlandler - Helfende Hand im Trachteng'wand" gibt Einblick in das Regelwerk dieser Vereine. Text1: Rund um den "Großbauer", den "Obmann", werden in der "Stube" bei den Sitzungen die karitativen Aktionen mit dem Spendengeld aus der "Kindlkassa" koordiniert. Jeder Verein darf nur 24 Aktive aus unterschiedlichen Berufen zählen. Ein neues Mitglied wird vorgeschlagen und nach einem Jahr als "Knecht" mit einem besonderen Ritual und einem "Vulgonamen" in die Gemeinschaft auf Lebenszeit aufgenommen.. Die Dokumentation "Die Oberlandler - Helfende Hand im Trachteng'wand" gibt Einblick in das Regelwerk dieser Vereine.

14:30 Druckfrisch

st, 16:9. Magazin (DEU, 2012) Regie: Andreas Ammer Präsentiert von: Denis Scheck Neue Bücher mit Denis Scheck - Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik. Begegnungen mit Büchern und Autoren - lebendig, authentisch, meinungsfreudig und aktuell: Das ist 'Druckfrisch', das Büchermagazin im Ersten. Achtmal im Jahr, jeweils sonntags nach den 'Tagesthemen', wird Denis Scheck Schriftsteller interviewen, Neuerscheinungen vorstellen, die Bestsellerlisten kommentieren, Empfehlungen aussprechen und auch sagen, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Das Spektrum reicht von der Belletristik über Krimis, Sachbücher und Biographien bis zum Kochbuch.'Druckfrisch' ist keine beschauliche Studiosendung, sondern ein temporeiches Reportage-Format, das von Regisseur Andreas Ammer spannend und unkonventionell ins Bild gesetzt wird. Denis Scheck ist in der ganzen Welt unterwegs, trifft Autoren, besucht die Schauplätze neuer Romane und kommentiert anschaulich vor Ort Themen und Thesen.

15:00 Wilde Heimat

st, 16:9. Dokumentation Der Frühling (DEU, 2006) Regie: Nele Münchmeyer,Andrea Gastgeb Es ist Frühling: Die ersten zarten Blüten strecken sich durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden. Die Hochseeinsel Helgoland wird plötzlich von tausenden geschäftigen Vogelpaaren bevölkert, die sich lauthals um die besten Nistplätze streiten. An der Elbe hüten bereits viele Biber ihren Nachwuchs. Im Frühling kümmert sich die Tierwelt um den Nachwuchs. Der Mensch begrüßt die Jahreszeit mit zahlreichen Festen: In der Lausitz findet seit Jahrhunderten das Osterreiten statt, in Bayern tanzt man unter dem Maibaum, und im Salzkammergut wird das Narzissenfest begangen. Die Dokumentation "Wilde Heimat - Frühling" zeigt große Naturschauspiele sowie traditionelle Bräuche und prächtige Feste im Frühling.

15:45 Wunderbare Welt der Hochalpen

Dokumentation (DEU, 2001 45') Regie: Dietmar Keil Im Reich der Murmeltiere - Mitten in alpinen Höhen, da wo sie am schönsten sind, auf den Matten jenseits der Baumgrenze, schlagen Gamskitze Purzelbäume, Murmeltierkinder toben und tollen auf ihrem Lieblingsspielplatz. So weit das Auge reicht sieht man Blumen: Enziane, Alpenrosen, Lilien, Orchideen und Narzissen. Tosende Wasserfälle und der Kampf der Steinböcke sorgen für Dramatik in der Idylle. Die Dokumentation "Wunderbare Welt der Hochalpen" zeigt das Leben in den Bergen.

16:30 hitec

st, 16:9. Dokumentation Die Abrissindustrie (//CHE, 2011) Regie: Christian Bock,Martin Schlötterer Industrieller Rückbau mit Fingerspitzengefühl - Im Nachkriegsdeutschland wurde viel gebaut. Einige der damals entstandenen Bauwerke - darunter auch Atomkraftwerke - können nicht mehr optimal genutzt werden, weil ihre Substanz das "Haltbarkeitsdatum" überschritten hat. Gleichzeitig fehlt der Platz für neue Produktionskapazitäten, denn Genehmigungsverfahren für komplett neue Standorte sind langwierig. Doch wie sollen Unternehmen einen stillgelegten Kraftwerks-Schornstein abbauen, wenn sie ihn nicht sprengen können, ohne umliegende Gebäude zu schädigen? Wer kümmert sich um die abgebauten Reste der Industrieanlagen? In den vergangenen 30 Jahren haben sich nicht nur Baurichtlinien dramatisch geändert, sondern auch Vorschriften zum Lärmschutz und zur Entsorgung. Nicht erst seit dem Beschluss zum Atomausstieg beschäftigt die Abrissindustrie außerdem die Frage, was mit den Resten der Kernkraftwerke geschieht, die schon stillgelegt wurden. "hitec: Die Abrissindustrie" berichtet über die Herausforderungen der relativ unbekannten Branche. Text1: Doch wie sollen Unternehmen einen stillgelegten Kraftwerks-Schornstein abbauen, wenn sie ihn nicht sprengen können, ohne umliegende Gebäude zu schädigen? Wer kümmert sich um die abgebauten Reste der Industrieanlagen? In den vergangenen 30 Jahren haben sich nicht nur Baurichtlinien dramatisch geändert, sondern auch Vorschriften zum Lärmschutz und zur Entsorgung. Nicht erst seit dem Beschluss zum Atomausstieg beschäftigt die Abrissindustrie außerdem die Frage, was mit den Resten der Kernkraftwerke geschieht, die schon stillgelegt wurden. "hitec: Die Abrissindustrie" berichtet über die Herausforderungen der relativ unbekannten Branche.

17:00 Frühlingserwachen auf Mallorca

st, 16:9. Dokumentation (DEU, 2012 13') Regie: Barbara Lueg Von Mandelblüten, Neuanfängen und Glücksgefühlen - Wenn in Deutschland noch Winter herrscht, beginnt auf Mallorca schon der Frühling. Ein Meer aus Mandelblüten taucht die Landschaft in sattes Rosa, Orangen- und Zitronenbäume beginnen zu duften. Auch für viele Deutsche, die sich auf Mallorca niedergelassen haben, ist diese Zeit paradiesisch. Da ist zum Beispiel die Salzherstellerin Katja Wöhr. Ein ganzes Jahr verhandelte sie mit den mallorquinischen Salinenbesitzern. Jetzt produziert und verkauft die 42-Jährige in ihrem Laden Salz in allen Variationen und wurde schon nach kurzer Zeit mit einem Unternehmerpreis ausgezeichnet. Rita Eberhard ist Kneipenbesitzerin. Die Deutsche aus Bergisch-Gladbach kam vor vielen Jahren für einen einwöchigen Urlaub nach Mallorca, verliebte sich in die Insel und blieb. Ihre kleine Bar "El Sol" in einer Seitenstraße von Playa de Palma ist seither ein beliebter Treffpunkt. Die Reportage "Frühlingserwachen auf Mallorca" zeigt die schönste Jahreszeit des Jahres auf der Baleareninsel. Text1: Jetzt produziert und verkauft die 42-Jährige in ihrem Laden Salz in allen Variationen und wurde schon nach kurzer Zeit mit einem Unternehmerpreis ausgezeichnet. Rita Eberhard ist Kneipenbesitzerin. Die Deutsche aus Bergisch-Gladbach kam vor vielen Jahren für einen einwöchigen Urlaub nach Mallorca, verliebte sich in die Insel und blieb. Ihre kleine Bar "El Sol" in einer Seitenstraße von Playa de Palma ist seither ein beliebter Treffpunkt. Die Reportage "Frühlingserwachen auf Mallorca" zeigt die schönste Jahreszeit des Jahres auf der Baleareninsel.

17:15 Indien - zeitlos

st, 16:9. Dokumentation (//CHE, 2012 30') Regie: Katja Eichhorn,Karin Köhler Wenn im Palast des Maharajas Gaj Singh II. die Uhren still stehen, kommen Wolfgang Domann und seine Kollegen. Sie sind Meister ihres Handwerks, und sie verbindet eine Leidenschaft: historische Uhren. Dafür reisen sie auch in die fernsten Länder. In Indien wollen sich die Uhrmachermeister aus Deutschland einen Traum erfüllen: Die Reparatur und Restauration von Kostbarkeiten im Palast des Maharajas von Jodhpur. Die Dokumentation "Indien - zeitlos" begleitet Uhrmachermeister Wolfgang Domann und seine Kollegen nach Indien.

17:45 Mädchengeschichten

st, 16:9. Dokumentarfilm Die Weltbürgerin (DEU, 2012) Regie: Cosima Lange Die 17-jährige Isa ist im südindischen Auroville aufgewachsen, einer Stadt, in der es keine Polizei, keinen Grundbesitz und keine Schulpflicht gibt. Dort leben in einem einzigartigen Projekt über 2.000 Idealisten aus aller Welt. Das bedeutet für eine Jugendliche zwar absolute Freiheit, ist aber auch eine Herausforderung. Denn das Leben wird zu einer permanenten Auseinandersetzung mit Utopie und Alltagsrealität. Isas schwedische Großmutter gehörte 1968 zu den internationalen Enthusiasten, die nach Indien gingen und mit Einheimischen eine Zukunftsstadt aufbauen wollten. Isas Mutter Renu wuchs in Auroville auf und kehrte nach einem Aufenthalt in den USA mit ihren Kindern Isa und Roshan zurück, um sie in Indien großzuziehen. Isa ist einerseits begeistert von Renus antiautoritärem Erziehungsstil, andererseits vermisst sie auch feste Regeln, die ihr Orientierung bieten. Der multikulturelle Hintergrund der Gemeinschaft und der eigenen Familie verstärken bei ihr zudem die Verwirrung darüber, wo ihre Wurzeln sind. Isa möchte hinaus in die "reale" Welt und weiß doch, dass auf ihren Schultern immer die Verantwortung für eine "bessere" Welt in Auroville lastet, deren Fortbestand mit von ihr abhängt.

18:15 Sinbad: Der Herr der sieben Meere

Sinbad: Legend of the Seven Seas. (st, 16:9) Zeichentrickfilm (USA, 2003 86') Regie: Patrick Gilmore,Tim Johnson Bei dem Versuch, das "Buch des Friedens zu stehlen", trifft der Pirat Sinbad seinen ehemaligen Freund, den Prinzen Proteus wieder. Er ist auf dem Weg, um das kostbare Buch sicher nach Siracusa zurückzubringen. Dann aber werden die beiden von einem gewaltigen Monster der bösen Chaos-Göttin Eris angegriffen, die es ebenfalls auf das "Buch des Friedens" abgesehen hat. In Siracusa gelingt es ihr schließlich, das Werk in ihren Besitz zu bringen und Sinbad den Diebstahl in die Schuhe zu schieben. Sinbad wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Doch Proteus bietet sich an, Sinbads Platz einzunehmen - sollte es Sinbad nun nicht gelingen, das Buch innerhalb von zehn Tagen zurückzuholen, muss sein alter Freund sterben! Doch der leichtlebige Pirat denkt zunächst gar nicht daran, sich auf die Suche nach dem gestohlenen Schatz zu machen. Stattdessen bricht er zu einer kleinen Vergnügungstour in Richtung Fidschi-Inseln auf - bis Proteus' Verlobte Marina, die sich als blinder Passagier auf sein Schiff geschlichen hat, ihn davon überzeugt, Eris das Buch wieder abzujagen und Proteus zu retten. So schlittern Marina, Sinbad und seine Crew auf ihrer Reise über die Weltmeere von einem Abenteuer ins nächste: Sie müssen den Rufen der ebenso verführerischen wie tödlichen Sirenen widerstehen, sich mit einem gigantischen Fisch herumärgern, den sie zunächst für eine Insel halten, und natürlich die Attacken der diabolischen Eris abwehren, die nichts unversucht lässt, um Sinbad aufzuhalten.

19:30 Mit 80.000 Fragen um die Welt

st, 16:9. Dennis in Indien (DEU, 2011 30') Regie: Dennis Gastmann Jeder Mensch hat eine Frage an die Welt, auch wenn die meisten nie gehört werden und unbeantwortet bleiben. Dennis Gastmann will das ändern. Er reist als satirischer Weltreporter mit originellen Fragen von Zuschauerinnen und Zuschauern rund um den Globus. Diesmal hat ihn eine besonders tiefsinnige Frage nach Indien geführt: Was ist der Sinn des Lebens? Die Suche nach einer korrekten Antwort hat Dennis Gastmann in tiefe Depression gestürzt. Er hat sich aber auch als Bollywood-Star versuchen dürfen, hat echte "Computer-Inder" kennengelernt und berührte die "Unberührbaren". Am Ende seiner Reise versuchte der Weltreporter, gemeinsam mit Swami Sudhir Anand, einem spirituellen Meister, die Frage, wie man Guru wird, zu klären. Ganz nebenbei kam er dabei auch noch dem Sinn des Lebens näher.

20:00 heute

st, 16:9. Nachrichten (DEU, 2012) Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.

20:25 Tel Aviv - Leben zwischen Himmel und Hölle

st, 16:9. Dokumentation (AUT, 2009 30') Regie: Renata Schmidtkunz "Was so traurig an dem Leben hier ist, ist, dass wir eine Insel mitten in der Hölle sind. Denn draußen ist es höllisch. Und ich weiß nicht, wie lange wir das überleben können", sagt der Schriftsteller Yoram Kaniuk, der 1930 in Tel Aviv geboren wurde. Angefangen hat alles auf den Dünen, ein paar Kilometer nördlich der 4.000 Jahre alten Stadt Jaffa. 66 jüdische Einwandererfamilien erwarben im April 1909 per Los das Land, umgeben von arabischen Dörfern, um eine Gartenstadt zu errichten. Sie träumten von einer Stadt ohne Araber und nach europäischem Vorbild. In den 1930er Jahren kamen viele deutsche und österreichische Immigranten nach Tel Aviv, und aus der kleinen Siedlung in den Dünen wurde das kulturelle und politische Zentrum des Landes. Aus Europa geflüchtete Architekten und Architektinnen brachten den Bauhaus-Stil mit in die Stadt am Mittelmeer, die deshalb seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion in Tel Aviv den Staat Israel aus. Bis 1981 war Tel Aviv die Hauptstadt des jungen Staats. Bis heute sind die meisten ausländischen Botschaften in Tel Aviv angesiedelt, ebenso wie der Geheimdienst Mossad und das Hauptquartier der israelischen Armee. Noch 100 Jahre nach seiner Gründung ist Tel Aviv ein Synonym für eine offene, moderne und freie Stadt, eine "Stadt ohne Konzept", die ständig in Bewegung und ein Anziehungspunkt für junge Leute aus der ganzen Welt ist. Die Dokumentation "TelAviv - Leben zwischen Himmel und Hölle" stellt Tel Aviv und Menschen, die dort leben, vor. Zu Wort kommen neben Yoram Kaniuk auch die Journalistin Nilly Landsmann, der Filmemacher, Autor und Musiker Dani Dothan und Rifaat Tourk, der einzige arabische Israeli, der jemals in der israelischen Fußball-Nationalmannschaft gespielt hat. Text1: 66 jüdische Einwandererfamilien erwarben im April 1909 per Los das Land, umgeben von arabischen Dörfern, um eine Gartenstadt zu errichten. Sie träumten von einer Stadt ohne Araber und nach europäischem Vorbild. In den 1930er Jahren kamen viele deutsche und österreichische Immigranten nach Tel Aviv, und aus der kleinen Siedlung in den Dünen wurde das kulturelle und politische Zentrum des Landes. Aus Europa geflüchtete Architekten und Architektinnen brachten den Bauhaus-Stil mit in die Stadt am Mittelmeer, die deshalb seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am

21:00 Tagesschau

st, 16:9. Nachrichten (DEU, 2012) Regie: Kai Gniffke Präsentiert von: Jan Hofer,Ellen Arnhold,Jens Riewa,Susanne Daubner,Laura Dünnwald,Thorsten Schröder,Judith Rakers ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland - auf den Punkt gebracht Im wöchentlichen Wechsel mit "heute" strahlt das ZDF im Rahmen des Vormittag-Programms die aktuelle Ausgabe der Tageschau aus.

21:15 Die Rotkäppchen-Verschwörung

Hoodwinked!. (st, 16:9) Spielfilm (USA, 2006 80') Regie: Cory Edwards,Todd Edwards,Tony Leech Der geheimnisvolle Backwerkbandit raubt alle Rezepte des Märchenwaldes. Auch Rotkäppchen fürchtet um das sorgsam gehütete Rezeptbuch der Familie. Als sie es bei ihrer Großmutter in Sicherheit bringen will, überschlagen sich die Ereignisse: Rotkäppchen wird von einem verkleideten Wolf bedroht, die gefesselte Großmutter purzelt aus dem Wandschrank, und ein Axt schwingender Holzfäller stürzt durchs Fenster. Detektiv Nicky Flippers versucht nun, Licht in diese mysteriöse Angelegenheit zu bringen. Dazu muss jeder der vier Beteiligten seine Version des Vorfalls schildern. Doch damit geht das Abenteuer erst richtig los, denn vier gänzlich verschiedene Geschichten werden erzählt. Wer sagt die Wahrheit - und vor allem, wer ist der Backwerkbandit? Kein Zweifel, ein schwerer Fall, den Nicky Flippers da zu lösen hat.

22:25 Bödälä - Dance the Rhythm

st, 16:9. (CHE, 2009 90') Othmar Betschart John Cullinane Matthias Eser Ania Losinger Regie: Gitta Gsell Beim Schweizer Tanz "Bödala" wird der Boden durch rhythmisches Aufstampfen als Instrument genutzt - ähnlich wie beim Stepptanz. Tanzformen, bei denen das Trommeln mit den Füßen ein zentrales Element der Bewegungen ist, hat Gitta Gsell hier dokumentiert. Auch Irish Dance und Flamenco gehören zu dieser Art von Tänzen. Diejenigen, die sie beherrschen, sind in der Lage, Freude oder Trauer mit ihren Füßen auszudrücken.

23:45 Polizeiruf 110

Fernsehkrimi Schnelles Geld (DEU, 1983) Lutz Riemann: Oberleutnant Lutz Zimmermann Manfred Heine: Hauptmann Rischer Gerd Staiger: Oberleutnant Alt Giso Weissbach: Leutnant Rommbach Michael Narloch: Horst Frischmuth Günter Schubert: Peter Lommer Regie: Manfred Mosblech Peter Lommer hat sich mit dem Kauf eines Autos finanziell übernommen. Die Schulden drücken ihn. In dieser schwierigen Lage schlägt sein Freund ihm vor, mit einem Raubüberfall das "schnelle Geld" zu machen. Horst Frischmuth, ein vorbestrafter Kellner, hat alles gut vorbereitet. Die Sache scheint sicher zu sein. Doch bei ihrem nächtlichen Raubüberfall in einer Kleinstadt läuft nicht alles so glatt, wie Horst es geplant hat. Ein Mann bleibt schwer verletzt am Tatort zurück. Auf ihrer Flucht zieht sich Peter eine Kopfverletzung zu. Die erbeutete Summe ist gering, doch der Preis dafür ist hoch - Horst lässt ihn mit seiner lebensgefährlichen Verletzung allein.

01:00 Rendezvous mit einem Mörder

Coffin Rock. (16:9) Psychothriller (//NZL, 2009 120') Robert Taylor: Rob Willis Lisa Chappell: Jessie Willis Sam Parsonson: Evan Terry Camilleri: Tony Geoff Morrell: George Jodie Dry: Megan Regie: Rupert Glasson Rob und Jessie Willis wären ein glückliches Paar, wenn endlich ihr Kinderwunsch in Erfüllung ginge. In einer Klinik treffen sie an der Rezeption auf Evan, einen unscheinbaren jungen Mann, der sich in Jessie verliebt. Evan erschleicht sich geschickt das Vertrauen der jungen Frau, und nach einer durchzechten Nacht kommen sich die beiden auch erotisch näher. Eine Begegnung, die zumindest für Evan mehr ist als nur eine kurze Affäre. Bald ist Jessie schwanger, und Rob wähnt sich bereits überglücklich als zukünftiger Vater. Doch Evan setzt alles daran, das Baby für sich zu beanspruchen. Immer wieder lauert er der inzwischen verzweifelt um ihre Ehe kämpfenden Jessie auf und entpuppt sich mit der Zeit als äußerst gefährlicher Psychopath.

02:30 Schweinevogel - Es lebe der Fortschritt

st, 16:9. Zeichentrickfilm (DEU, 2008 20') Regie: Schwarwel Schweinevogel, sein Freund Iron Doof und Hausferkel Sid leben in einem gemütlichen Bauwagen. Während Iron Doof den Laden schmeißt, werkelt Schweinevogel gern an seinen Erfindungen. Seine neueste wird gleich getestet, eine Raum-Zeit-Maschine. Durch ein Wurmloch verschlägt es die drei in eine Welt, in der Fortschritt und Forscherdrang keinerlei Beachtung finden. Einzig eine vernunftbegabte Schlammpfütze nutzt die Gelegenheit, um die drei Freunde verschlingen zu wollen. Nach der Flucht zurück in ihre Heimatwelt stellen Schweinevogel und seine Freunde fest, dass die Pfütze Swampie heißt, immer Hunger hat, Bier mag und eigentlich auch ein dufter Kumpel für Schweinevogel wäre. Blöd nur, dass sie auf ihrem Trip auch das Böse in ihre Welt geholt haben.

02:55 Idiots and Angels

st, 16:9. Zeichentrickfilm (USA, 2008 80') Regie: Bill Plympton Angel, ein selbstsüchtiger und moralisch verkommener Geschäftsmann, verbringt seine einsamen Tage in einer dunklen Bar. Er raucht Kette, schüttet Unmengen von Drinks in sich hinein und teilt gerne Schläge aus. Frauen sind für ihn reine Sexobjekte. Als ihm eines Tages plötzlich Engelsflügel wachsen, ändert sich sein Leben. Zunächst begeistert von seinen neuen Möglichkeiten, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass die Flügel ein Eigenleben haben und ihn zu guten Taten zwingen. Während sich andere Männer für seine Flügel und ihr Machtpotenzial interessieren, entdeckt der Geschäftsmann sein Gewissen.

04:10 Chainsaw

st, 16:9. Kurzfilm (AUS, 2008 25') Regie: Dennis Tupicoff Frank und Ava leben romantisch im australischen Outback zwischen Vieh und Vögeln, treten in einem Kettensägen-Sicherheitslehrfilm auf und lieben Rodeo. Doch dann überrascht Holzfäller Frank seine Frau mit einem anderen. In "Chainsaw" bringt der australische Animationsfilmregisseur Dennis Tupicoff mühelos Kettensägen, Stierkampf und das unglückliche Traumpaar Frank Sinatra und Ava Gardner in einer vielschichtigen Geschichte zusammen. Mit einer Montage von Fakten und Fiktion, Hollywood und Spanien, Vergangenheit und Gegenwart erzählt er in "Chainsaw" Geschichten von Liebe, Berühmtheit, Machismo, Fantasie, Tod und darüber, wie die Natur überlebt. "Chainsaw" gewann 2008 bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen den Großen Preis und anschließend noch zahlreiche andere Preise weltweit. Autor, Regisseur und Produzent Dennis Tupicoff drehte viele preisgekrönte Filme, vor allem Animations-, aber auch fiktionale und Dokumentarfilme. In "Chainsaw" benutzte Tupicoff das Rotoscoping-Verfahren, das durch Nachzeichnen realer Figuren realistische Bewegungen mit der grafischen Freiheit der Animation verbindet. Jede Einstellung wurde skizziert und dann real gefilmt. Text1: In "Chainsaw" bringt der australische Animationsfilmregisseur Dennis Tupicoff mühelos Kettensägen, Stierkampf und das unglückliche Traumpaar Frank Sinatra und Ava Gardner in einer vielschichtigen Geschichte zusammen. Mit einer Montage von Fakten und Fiktion, Hollywood und Spanien, Vergangenheit und Gegenwart erzählt er in "Chainsaw" Geschichten von Liebe, Berühmtheit, Machismo, Fantasie, Tod und darüber, wie die Natur überlebt. "Chainsaw" gewann 2008 bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen den Großen Preis und anschließend noch zahlreiche andere Preise weltweit. Autor, Regisseur und Produzent Dennis Tupicoff drehte viele preisgekrönte Filme, vor allem Animations-, aber auch fiktionale und Dokumentarfilme. In "Chainsaw" benutzte Tupicoff das Rotoscoping-Verfahren, das durch Nachzeichnen realer Figuren realistische Bewegungen mit der grafischen Freiheit der Animation verbindet. Jede Einstellung wurde skizziert und dann real gefilmt.

04:35 John und Karen

John and Karen. (st, 16:9) (GBR, 2007 4') Regie: Matthew Walker Der Eisbär John erscheint nach einem Streit an der Wohnungstür seiner Pinguin-Freundin Karen. Nach einem kühlen Empfang bekommt er Tee und Kekse angeboten. Karen ist immer noch enttäuscht wegen einer unsensiblen Äußerung von John am Vorabend. John entschuldigt sich bei Karen und beide erneuern ihre Freundschaft.

04:40 Esterhazy

st, 16:9. Knetanimations-Kurzfilm (/POL, 2009 25') Regie: Izabela Plucinska Der junge Hase Esterhazy, ein zu klein geratener Wiener Abkömmling seiner Dynastie, wird vom Familienpatriarchen Fürst Esterhazy in das Berlin des Jahres 1989 geschickt, um dort eine möglichst große Hasenfrau zu finden. Dem Hinweis Fürst Esterhazys folgend, dass die Berliner Hasen alle an einer mysteriösen Mauer wohnen, begibt sich der Held auf die Suche. Doch erst nach vielen Tiefschlägen findet er das Hasenparadies und die Liebe seines Lebens, die Hasendame Mimi. Doch ausgerechnet in diesem Moment fällt die Berliner Mauer. Der Knetanimations-Kurzfilm erzählt aus ungewohnter Perspektive vom Fall der Berliner Mauer.

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